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2011-2012 Junioren

Junioren - Mannschaft 2011 - 2012

Bundesliga Nord      


Saisonarchiv:

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Junioren Saison 2011-2012

Trainer:

Stefan Himmler, Christian Goerigk

Foto Stefan Himmler   Christian Goerigk

Betreuer:

Ralf Gartz   



Pos. Trikot Name letzter Verein
TW 1 WAGNER Alexander RT Bad Nauheim
TW 30 GLATZEL Patrick RT Bad Nauheim
V 9 RUDELOFF Thorben RT Bad Nauheim
V 11 BERK Dennis RT Bad Nauheim
V 14 EWALD Thomas RT Bad Nauheim
V 15 BÖRNGEN Dominik RT Bad Nauheim
V 24 WOLF Thomas RT Bad Nauheim
V 25 PÖPEL Marius RT Bad Nauheim
S 4 HORAK Hendrik RT Bad Nauheim
S 6 WEX Pierre RT Bad Nauheim
S 7 MAY Tim RT Bad Nauheim
S 10 WHILLOCK Michael Oxford City Stars (GB)
S 13 ETZEL Tobias RT Bad Nauheim
S 16 MROZ Michael RT Bad Nauheim
S 17 STEINSCHNEIDER Miles RT Bad Nauheim
S 18 HÖß Titus RT Bad Nauheim
S 19 OLIVER Josh Oxford City Stars (GB)
S 21 DIEFENBACH Oliver RT Bad Nauheim
S 22 SANTI Marcel Bietigheim Steelers
S 23 BORNTRÄGER Andre´ RT Bad Nauheim





Im Interview steht Juniorencoach Stefan Himmler Rede und Antwort:

Jörg Kirschenbauer: Hallo Stefan, heute geht es also um Dich und das Juniorenteam. Du bist als ehemaliger Torwart doch eher ein Exot im Trainerstab, was meinst Du, wie kommt es, dass es wenig Torhüter gibt die Trainer werden?

Stefan Himmler: So wenige gibt es ja nicht, Helmut de Raaf in Mannheim, Bernie Englbrecht oder Rupert Meister sind ja sehr bekannte Kollegen, die ebenfalls in ihrer aktiven Laufbahn im Tor waren oder z.B. Gunnar Leidborg, den ich erst letzte Woche in Bremerhaven gesehen habe. Der Torwart hat eine ganz andere Sichtweise und Mentalität wie ein "normaler" Spieler, und so geht ein Ex-Torwart als Trainer auch anders an die Sache ran wie ein ehemaliger Stürmer oder Verteidiger.


JK: Was meinst Du mit „anderes rangehen“, wie denn?

SH: Wir haben einfach eine andere Sichtweise wie Feldspieler. Ich lege grossen Wert auf gutes Defensiv-Verhalten, hinten wenig Fehler machen, dafür vorne Druck erzeugen. Angriff ist die beste Verteidigung.

JK: Du hast selbst nie für Bad Nauheim gespielt. Wo warst Du aktiv und wie waren Deine ersten Eindrücke und Erfahrungen bei den Roten Teufeln?


SH: Ich habe im Nachwuchs mit Frankfurt und Rödermark öfters gegen Bad Nauheim gespielt, und um ehrlich zu sein, ich habe die Roten Teufel gar nicht leiden können. Da war einfach eine große Rivalität vorhanden und einige Gegenspieler sind mir in nicht allzu guter Erinnerung...

JK: Wer denn konkret zum Beispiel?


SH: Zunächst mal Martin Flemming (lacht), ich werde das nicht hier breittreten aber ich hatte eine "spezielle" Beziehung zu ihm. Wenn man's im Nachhinein betrachtet hat er seinen Job gemacht und ich meinen, Martin war ja nicht schlecht... (lacht). Außerdem z.B. Steffen Michel, den fand ich immer sehr stark, ein absoluter Spitzenspieler.

JK: Deine aktive Laufbahn war verletzungsbedingt sehr kurz, als Trainer hast du aber bereits jede menge Erfahrung gesammelt, was war denn bisher Deine interessanteste Traineraufgabe?


SH: Das war meine Zeit bei den Cardiff Devils (Anmerk. höchste britische Liga), wo ich im Management, im Nachwuchsbereich und auch als Co-Trainer der Profis gearbeitet habe. Das war eine tolle Zeit, einmal Eishockey in einem andern Land kennnenzulernen und zu sehen wie gut und professionell wir in Deutschland im Vergleich zu anderen vielen anderen Nationen arbeiten. Ich habe 3 Jahre in Cardiff (Wales) gewohnt und für die dortigen Devils und Bristol in dieser zeit gearbeitet, also das war toll aber eishockeytechnisch ist es eine andere Welt.


JK: Wann warst Du in GB? Wie ist es zu diesem Engagement gekommen und würdest Du wieder dorthin zurückgehen?

SH: Ich war von 2003 bis 2006 auf der Insel. Ich könnte mir durchaus sehr gut vorstellen zurück zu gehen, wenn ich dort mein Konzept umsetzen könnte. Ich hatte seinerzeit etwas für die Devils ausgearbeitet, das wurde aber abgelehnt, da man auf der Insel Nachwuchseishockey als Einnahmequelle für die Profis sieht, aber eigentlich ist das ja genau andersherum. Das Land, die Stadt, die Menschen sind einzigartig. Ich habe in Cardiff sehr viele wirklich gute Freunde gewonnen, mit denen ich heute immer noch in Kontakt stehe. Cardiff ist für mich auch immer noch meine "spirituelle Heimat", wenn man das so sagen kann. Ich fühle mich dort auch einfach noch zuhause...

JK: Nun zu meiner, immer interessanten Standartfrage. Was waren Deine größten Erfolge als Aktiver bzw. Trainer?


SH: Als Aktiver Sportler war ich mal im erweiterten Kader der U16/U17, das war eigentlich das Höchste was ich erreicht habe. Als Trainer musst Du mir erst mal Erfolg definieren. Ist Erfolg von Titeln und Trophäen abhängig oder kann Erfolg auch sein, dass man als Trainer viele gute Spieler ausgebildet hat, die heute als Profis tätig sind?

JK: Auch zweites ist für mich ein großer Erfolg. Wie siehst Du es denn?


SH: Auch für mich ist das Zweitgenannte Erfolg. Sicher ist es toll mit einer Mannschaft einen den Titel zu holen, so habe ich z.B. mit Augsburg den bayerischer Schülermeister errungen, das war vor der Einführung der Schüler-Bundesliga im Süden. Mit den Devils habe im Play-off-Halbfinale gegen Sheffield gestanden. Wir haben wir zwar verloren aber vor über 8000 Zuschauern mit laufenden Fernsehkameras auf der Bank zu stehen, das war auch schon etwas Bemerkenswertes.

Wirklich interessant ist es m.E., wenn Du heutige Profis auf ihrem weg begleitet hast, und diese zu dir sagen "Danke Coach". Ich meine, nicht dass sie es ohne mich nicht geschafft hätten, dann wäre halt jemand anders an meiner Stelle gewesen, aber immerhin habe ich sie auf ihrem Weg ein Stück begleitet und ihnen gesagt und auch gezeigt, durch welche Tür sie gehen müssen. Gehen müssen die Spieler letztendlich aber dann selbst...

JK: Möchtest Du beispielhaft ein paar Spieler nennen, die Du auf ihrem Weg begleitet hast?


SH: Einer in Bad Nauheim noch gut bekannt Spieler ist Sven Breiter (aktuell in Dortmund) außerdem auch Svens jüngerer Bruder Sören oder Daniel Wrobel, Benni Voigt, Ralf Herbst, Frank Mauer, Roland Mayr und natürlich Jannik Striepeke.

JK: Nun zur aktuellen Saison. Wie läuft's bei den Bad Nauheimer Junioren?

SH: Z.Z. wirklich sehr gut, wenn man sich einmal anschaut unter welchen Voraussetzungen wir mit einem sehr kleiner Kader in die Runde gestartet sind. Wir hatten so gut wie keine Vorbereitung und nun im Januar stehen wir auf dem dritten Platz in der Bundesliga und können sogar diese Saison aus eigener Kraft die Endrundenteilnahme erreichen.

JK: Wo siehst du denn die stärken Deines Teams?


SH: Erstens der Teamgeist. Das war auch mein Ziel vor der Saison, dass wir eine gute Stimmung in der Truppe haben und einfach Spass bei der Sache haben. Für mich ist das sehr wichtig. Wir haben einige wirklich talentierte Jungs im Kader, die das umsetzen können was ich von ihnen will, nämlich ein hohes Tempo und den Zug zum Tor. Außerdem haben wir super Goalies, ja sogar ein Überangebot auf dieser Position. Allen vier Torleuten, Alexander Wagner, Dennis Korff, Patrick Glatzel und Justin Schrörs können bedenkenlos eine gute Leistung erbringen.

JK: Hast Du einige Talente im Team auf ihre Leistung angesprochen? Einige spielen und trainieren ja auch schon bei der ersten Mannschaft in der Oberliga. Wie ist Dein Draht zu Fred Caroll?


SH: Das Verhältnis ist sehr gut.  Wie Du weißt, war ich letzte Saison noch als Assistent bei Fred, aber dafür habe ich aber Momentan einfach keine Zeit. Ich habe die vergangen Saison sehr genossen. Es war für mich eine weitere tolle Erfahrung mit Fred Caroll zu arbeiten. Ich habe viel mitgenommen und von ihm gelernt. Wir alle haben gemeinsam mit Marcus Jehner den "B“-Trainerschein gemacht. Wir kannten uns von dort und haben in losen Kontakt gestanden. Auch zu Wolfgang Kurz und Andreas Ortwein habe ich ein gutes Verhältnis. Es ist offen und ehrlich, wir können über alles reden. Der EC RT unterstützt die Junioren wo sie nur können, das ist nicht selbstverständlich.

JK: Was müsste dennoch Deiner Meinung nach in Bad Nauheim verändert bzw. optimiert werden um noch erfolgreicher zu arbeiten?


SH: Wir bräuchten generell mehr Eiszeit und mehr Spieler in allen Teams im Verein. Dies fördert einfach den Konkurrenzkampf um die Plätze im Team. Außerdem müssen wir die Kinder, die zu uns in den Verein kommen, im läuferischen Bereich noch besser ausbilden. Wir haben mit Angelika Eberlin und dem Manfred „Tiger“ Müller mittlerweile sehr gute Voraussetzungen dafür, was in der Vergangenheit nicht immer so war. Auch in Augsburg war z.B. eine Eiskunstlauftrainerin und ein ehemaliger Eishockeyprofi für die Laufschule verantwortlich. Alle Kinder die durch diese Schule gegangen sind konnte man ohne Probleme weiter ausbilden und viele haben ihren Weg gemacht. So langsam bewegt sich wieder was im Bad Nauheim Nachwuchs Eishockey. Kontinuität und konzeptionelles planen und arbeiten ist wichtig, aber alles "step by step", das muss sich entwickeln und kann man nicht von heute auf morgen erzwingen, aber ich denke der eingeschlagen Weg stimmt.

JK: Wer sind oder waren denn deine Vorbilder als Spieler und jetzt als Trainer?

SH: Als Torwart war ich sehr großer Bewunderer von Patrick Roy und ganz früher Ken Dryden, beide spielten bei meinem Lieblingsclub den Montreal Canadiens in der NHL. In Deutschland war es Helmut DeRaaf, umso schöner und auch interessanter ist es, dass wir gerade mit Helmut und seinen Jungadlern eine gute Kooperation haben. Als Trainer möchte ich mich als Fan von Hans Zach outen. der Mann hat es einfach drauf, ohne Zach wäre das deutsche Eishockey schon in den 90ern komplett am Ende gewesen. Respekt habe ich auch z.B. vor dem Ex-Bad Nauheimer Larry Mitchell, der macht einen super job in meiner alten Heimat in Augsburg.

JK: Du hattest meine nächste Frage schon bereits vorweg beantwortet. Die Montreal Canadiens sind also Dein Lieblingsverein, aber wäre das auch der Traumjob für Dich als Trainer?


SH: (lacht) Ja klar, für welchen Europäer denn nicht? Aber in Nordamerika als Trainer zu fungieren ist noch viel schwieriger, als als Spieler. Na ja vielleicht kann ich irgendwann einmal für ein paar Wochen Erfahrungen sammeln und mich weiterzubilden. Kontakte habe ich ein paar, nach Michigan und nach Toronto.

JK: Wie bildest Du Dich weiter?


SH. Ich gehe auf Fortbildungslehrgänge vom DEB sehr gerne . Da habe ich bislang immer positives dort mitgenommen und mit Kollegen Erfahrungen und Techniken ausgetauscht. Zuletzt war ich auf dem IIHF-Trainersymposium während der Eishockey WM in Köln, das war großartig. Trainer aus der ganzen Welt waren dort und die Referenten waren wirklich weltklasse. Trainergrößen wie Pierre Pagé haben dort z.B. Vorträge gehalten, das war fantastisch. Wann bekommt man schon einmal die Chance mit den wichtigen Köpfen des Eishockeys in Kanada, USA, Schweden oder Russland zusammen zu sitzen?


JK: Hast Du neben Eishockey noch andere Hobbys?


SH: Ja ich spiele für mein leben gerne Schlagzeug. Ich habe mit 14 Jahren angefangen und auch in diversen Bands gespielt. Es ist ein schöner Ausgleich. Ich höre viel Musik, am liebsten progressive Rock und Jazz. Ich höre und schaue mir auch gerne Bands live an, zuletzt Porcupine Tree, New Model Army und den besten deutschen Jazz-Schlagzeuger Wolfgang Haffner. Ansonsten bin ich auch sehr großer Fußballfan, allerdings mittlerweile weniger vom deutschen Fußball sondern, mehr von den Ligen auf der britischen Insel. Ich fahre wenn es geht auch jedes Jahr mindestens einmal rüber, um meinen Lieblingsverein Cardiff City anzuschauen, die spielen als Waliser in der zweithöchsten englischen Spielklasse und stehen zur Zeit auf einem Aufstiegsplatz zur Premier League. Fußball ist von der Atmosphäre im Stadion dort noch etwas ganz anderes, als in Deutschland. Da geht es fast permanent nach Vorne und das Publikum geht voll mit.


JK: Danke für das Gespräch, weiterhin Dir und Deinem Team viel Erfolg. Wir hoffen dass die Junioren der Roten Teufel diese Saison, die Endrundenteilnahme sichern können.


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